Was für eine blöde Frage – natürlich nicht! Oder doch – irgendwie hört man ja doch was.
Überlegen wir mal, wie sich die Hunde untereinander und uns gegenüber verständigen:
Winseln – Jammern – Bellen – Knurren – Schmatzen – Vielleicht habt ihr auch noch andere Geräusche gehört, die da „vorn“ herauskommen. Aber das sind doch schon mal eine Menge Laute, wenn auch nicht so wortreich wie bei uns schlauen Menschen.
Noch mehr Repertoire bieten die Hunde hinsichtlich ihrer Gestik und Mimik.
Ein paar Beispiele:
– Sie rümpfen die Nase, ziehen die Lefzen hoch, stellen das Nackenhaar hoch im Moment einer aufkommenden Aggression.
– Sie beschwichtigen z.B. andere Hunde oder uns Menschen indem sie sich klein machen, sich über die Nase lecken und/oder die Ohren anlegen und/oder kurz wegschauen.
– Sie zeigen ihre Dominanz/Überlegenheit in dem sie sich größer machen, aufrichten auf ihren 4 Beinen und entsprechend herumstolzieren.
Schon an diesen wenigen Beispielen seht ihr, dass Hunde schon eine Art von „Sprache“, besser formuliert Kommunikationsmöglichkeiten besitzen. Wir müssen diese nur verstehen lernen. Das ist gar nicht so schwer. Das wichtigste daran ist unserer Meinung, dass wir sie einfach nur beobachten müssen. In jeder Situation wird dein Hund andere Erscheinungsbilder und Verhaltenweisen an den Tag legen. Daraus kannst du gut ablesen, was deinen Hund gerade bewegt, wie er die momentane Situation erlebt. Damit hast du ein hervorragendes Instrument in der Hand, um wenn nötig, zu reagieren und eine ungute Situation zu entschärfen oder deinem Hund zu helfen mit für ihn ungewöhnlichen oder schwierigen Situationen fertig zu werden.